| Die besten Bars 2005 |
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GREEN DOOR in der Presse: Jedes Jahr, kurz vor Silvester, gibt Frank Jansen, versierter Reporter des Tagesspiegel,in seinem Zweitberuf Pfleger des elegant drinking, eine persönliche Bewertung der besten Cocktailbars Berlins ab. Die Green Door hat in seiner Wertung des Jahres 2005 leider einige Punkte auf 2004 verloren (was von der Green Door selbstkritisch analysiert werden wird). Allerdings wird die Luft in den Top 20 von Jahr zu Jahr immer dünner. Wer in Berlin einen Cocktail vekaufen will, der muss sich Mühe geben, jedoch ohne das diese dabei auffällt. Vergleichen Sie die berliner Barkultur einmal mit der anderer Metropolen dieses taumelnden Planeten, und Sie werden feststellen, auch dort ist Alkohol nicht die Antwort auf die Fragen dieser Welt, aber er hilft die Fragen zu vergessen. Hier noch einmal die Antworten: DIE BESTEN BARS IN BERLIN 2005 DER GROSSE THEKENTANZ Die 20 Top-Adressen des Jahres für stilvolle Cocktailstunden Ordentlich eingeschenkt: Die besten Bars der Stadt Das Jahr 2005 im Thekentanz-Rückblick: Bars mit Niveau liegen im Trend. Drinks wie Caipirinha sollte man dort aber nicht ordern. Von Frank Jansen Dieses Jahr war, sagen wir es mal so, zartbitter. Das elegant drinking wurde eher dezent durch neue Bars bereichert und musste einen herben Verlust ertragen. Die Galerie Bremer ist nicht mehr. Nach 50 (!) Jahren hat Rudolf van der Lak, der grand old man der Berliner Barkultur, sein Hinterzimmerlokal geschlossen. Kein Gin Rickey mehr am abgeschabten Tresen, kein East of Eden, einem Sprengsatz aus Himbeergeist, Wodka, Whisky, Apricot Brandy, Cointreau und Sekt, der auch den härtesten Snob zum Männlein dimmte. Und wo hört man jetzt das Klack-klack-klack-Gelächter des Meisters, kongenial zum Geflatter Berliner Prominenter, die sich hier auch wohl fühlten? Fini, perdu. Gegen so viel Schmerz hilft nur ein staubtrockener Martini. Für den Aufbau von Tradition sind jetzt andere zuständig. Seit Mitte der neunziger Jahre hat sich eine Art Off-Bar-Szene gebildet, die sich abgrenzt von der Effekthascherei etablierter Cocktailschänken, vor allem in den großen Hotels. Green Door, Riva, Victoria-Bar, Windhorst, Reingold; sie und einige andere sind die legitimen Nachfolger der Galerie Bremer. Und es scheint, als hielte das Off-Bar-Spektrum sein Niveau. Weil Betreiber und Keeper, manchmal dieselbe Person, die Philosophie des elegant drinking pflegen, nicht nur den Umsatz. Hier werden Cocktails komponiert, selbst wenn die Zeit knapp wird, weil die Fans schon fast den Tresen eindrücken. Und was hat Berlin in diesem Jahr getrunken? Die üblichen Modecocktails, so scheint es, haben an Popularität verloren. Natürlich wird immer noch reichlich Mai Tai, Caipirinha und Cosmopolitan geordert. Aber 2005 kam offenbar kein Drink hinzu, der halb Berlin und alle Touristen verzückte. Ist auch besser. Denn die "Caipi"-Inflation, zum Beispiel, treibt inzwischen einige der auf Vielfalt geeichten Profikeeper in die Verzweiflung... 1. BELLINI LOUNGE 2. CSA-BAR 3. VICTORIA-BAR 4. WINDHORST 5. RIVA 6. FLUIDO 7. GREEN DOOR 8. EL SUR 9. RUM TRADER 10. REINGOLD 11. SAPHIRE-BAR 12. STUDIO 13. BECKETTS KOPF 14. WÜRGEENGEL 15. GOYA 16. HAIFISCHBAR 17. WONDRATSCHEK 18. VELVET-LOUNGE 19. ZUR WEISSEN MAUS 20. BAR NOU source: Frank Jansen |

