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Marilyn Chambers - „Behind The Green Door“ Star - ist tot.

Marilyn Chambers with Ivory Snow commercialMit Marilyn Chambers verstarb eine der Ikonen des Erwachsenen-Films. Ihre Tochter fand den Körper der Darstellerin - als Marilyn Briggs geboren - in einem Wohnmobil in Santa Clarita, Kalifornien. Chambers wurde 57 Jahre alt.

Berühmt wurde sie vor allem mit einer Reihe erotischer Filme: "Behind the Green Door" (1972), "Insatiable" (1980) und "Bedtime Stories" (1994).  „Behind the Green Door“ gilt als erster kommerziell verbreiteter, öffentlich gezeigter Porno-Film und Marilyn Chambers als erster richtiger Porno-Star überhaupt. Als „Behind the Green Door“ herauskam, war sie gerade auf der Verpackung der Waschmittelmarke Ivory Snow als „junge Mutter mit Baby“ abgebildet; die Firma Procter & Gamble entfernte daraufhin ihr Foto von der Verpackung, aber der Skandal steigerte die Bekanntheit des Filmes enorm.

Neben ihrer Karriere als Pornodarstellerin spielte Chambers 1977 in David Cronenbergs "Rabid - Der brüllende Tod" mit. Am Anfang ihrer Karriere wurde sie zunächst durch Seifenwerbung zum Starlet. Außerdem spielte sie in „Die Eule und das Kätzchen“ neben Barbra Streisand .

Sie war auch politisch aktiv, engagierte sich für die linke „Personal Choice“-Partei“. Bei den US-Präsidentschaftswahlen 2004 trat Marilyn Chambers als Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten für die Personal Choice Party an.
Sie war Mitglied der AVN Hall of Fame.

Eine Autopsie soll die endgültige Todesursache klären, da zum jetzigen Zeitpunkt ein Verbrechen nicht ausgeschlossen werden kann.

http://www.youtube.com/watch?v=zu3rhUhFWdk
http://www.youtube.com/watch?v=m5iLYeCD-V4


 
Helge Timmerberg kommt wieder

Timmerberg Als begnadeter Entertainer  erwies sich Helge Timmerberg, Abenteurer, Journalist und Reiseschriftsteller,  bei seiner Lesung aus seinem Bestseller „In 80 Tagen um  die Welt“ (SPIEGEL Besten Liste) in der  Green Door.

Timmerberg schreibt Reportagen aus allen Teilen der Welt, unter anderem für "Stern", "Die Zeit", "Merian" oder "Playboy", außerdem erschienen mehr als ein Dutzend Bücher von ihm. Demnächst wird er wieder aus neuen Reportagen und Reiseberichten live hinter dem Tresen der Green Door lesen. Den genauen Termin geben wir noch bekannt.
Die Schriftstellerin Sibylle Berg über ihn: „Den ersten richtig großen und tiefen Neid empfand ich, als ich Helge Timmerberg kennen lernte. Er war in meiner Generation der beste Schreiber Deutschlands und der freieste Mensch, den ich jemals getroffen habe.“

Stimmt. Ich kannte Helge Timmerberg als Kollegen bereits in den 80er Jahren – wir schrieben zur selben Zeit auch im Playboy in München.  Beide waren wir Anhänger und Adepten der völlig subjektiven, unter psychischem und körperlichem Einsatz durchgezogenen „Gonzo Reportagen“, im Stil des legendären Hunter S. Thompsen („Angst und Schrecken in Las Vegas“).  

Seit damals liebe ich Timmerbergs Stil: Nur scheinbar einfach, dabei präzise, schlau und mit klugem Witz.
Getroffen haben wir uns damals nie. Erst vor einem Jahr stellten wir fest, dass wir seit langem nur ein paar hundert Meter voneinander entfernt am Nollendorfplatz wohnen. Glück gehabt.

Ich freue mich sehr, dass Timmerberg  wieder zu uns in die Green Door kommt. Ich rate: Nicht versäumen.

Mit Vorfreude: Fritz Müller-Scherz

 
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